Qualitätsarbeit
ist einer der wichtigsten
Eckpfeiler unseres Netzes.
Darum finden auch an mehreren Standorten
im Kanton Bern wöchentlich Qualitätssitzungen
statt. In den Qualitätszirkeln diskutieren wir gemein-
sam
Fragen aus der täglichen Praxis und andere, für
die integrale und
effiziente Betreuung der Patienten
relevante Themen, wie zum Beispiel
Guidelines und Diseasemanagement.
In den Qualitätszirkeln werden
natürlich auch
organisatorische und strategische Fragen diskutiert.
Der „psychohygienische“ Effekt von solchen
Treffen darf nicht unterschätzt werden – gemeinsames
Lachen über Vorkommnisse aller Art kann sehr befreiend
sein.
Da wir die Qualitätszirkel als ärztliche
Leistung ansehen, wird die Teil-nahme vergütet. Diese
Vergütung
finanzieren wir aus dem Gewinn der
Budgetverträge.
EQUAM-Zertifzierung
Alle unsere Partner-Ärzte sind EQUAM-zertfiziert.
Um eine EQUAM-Zertifizierung zu bekommen, sollte man als
Einzelpraxis unter anderem folgende Punkte erfüllen:
- Zweijährliche Befragung von mindestens 60 Patientinnen
und
Patienten über verschiedene Aspekte der Betreuungsqualität.
- Jährliches Reanimations-Training von mind. 80%
des
medizinischen Personals (Ärzte/MPAs).
- Tägliche Datensicherung auf
dem Praxiscomputer und stets
aktualisierte Anti-Viren
Software.
- Telefonbeantworter, der ausserhalb
der Öffnungszeiten
mitteilt,
an wen sich Patientinnen und Patienten wenden
können.
- Ablaufplan für den Umgang
mit medizinischen Berichten.
- Unterzeichnete Arbeitsverträge für
medizinisches Personal.
- Praxis eigenes CIR (critical incidence reporting).
Bei der EQUAM-Zertifizierung werden
die Partnerärzte
von mediX bern unterstützt.
Detaillierte Informationen
erhalten Sie direkt bei mediX
bern oder
auch
bei www.equam.ch.
Qualitätsprojekte
Im Rahmen der Qualitätszirkel und EBM-Kurse finden
regelmässig
kritische Besprechungen von wissenschaftlichen
Studien statt. Nicht
jede Schlussfolgerung aus einer wissenschaftlichen
Studie kann
unbesehen in die Praxis übernommen werden.
Andererseits sollen
wichtige, neue Erkenntnisse, welche
in der Diagnostik und Therapie
dem Patienten Vorteile bringen
und/oder wirtschaftlich sind, rasch
umgesetzt werden. Für
das Trennen von Weizen und Spreu braucht
es
neben den Spezialisten
auch die Beurteilung der Hausärzte in der
Praxis.
Praxisinterne Fehlererkennungssysteme und
Korrekturmechanismen
sind andere angewandte Qualitätsprojekte
im Rahmen des CIR
(critical
incidence reporting).
Alle Ärzte haben die jährliche praktische Weiterbildung
in Notfallmedizin besucht. Für das Netz mediX Bern
wurden spezielle Notfallszenarien entwickelt.
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